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Katastrophenspiel endet in Niederlage

Welte Remo 04.11.2018

Das Herren 1 von Unihockey Fricktal verliert nach der bisher schwächsten Saisonleistung gegen die Hornets Moosseedorf mit 9:10 nach Verlängerung. Nun gilt es, die Negativserie wieder zu beenden.

Nach dem schwachen Auftritt bei der 3:6-Niederlage in Deitingen wollte man ein Zeichen setzen und wieder an die Leistungen von Beginn der Saison anschliessen. Gegen ein äusserst bescheidenes Tabellenschlusslicht aus Moosseedorf fand aber eine schwache Leistung ihre Krönung in der Niederlage nach Verlängerung.

Hinten Flop

Dabei sah es nach knapp zehn Minuten gut aus. Die Fricktaler starteten engagiert, nutzten die sich bietenden Chancen gegen den defensiv stehenden Gast aus und führten 3:0. Was danach folgte, war eine gnadenlose Aufdeckung der schwächen im eigenen Spiel. Fehler um Fehler reihte sich im Spielaufbau aneinander, welche die Gäste nutzten und ins Spiel zurückkehrten. Mit einer 4:2-Führung gings in die erste Drittelspause.

Eigentlich war man zu diesem Zeitpunkt noch positiv gestimmt. Trotz schwachen 20 Minuten führte man mit zwei Toren. Doch wer nun eine Steigerung des Heimteams erwartete, sah sich rasch getäuscht. Bis zur 26. Minute fielen fünf Tore – vier davon ins Gehäuse der Fricktaler. Die Defensivleistung lässt sich mit nur einem Wort beschreiben – katastrophal. Man passte sich dem Niveau des Gegners an, was den Vorteil hatte, dass auch das Heimteam ohne grossen Aufwand zu Toren kam. Das Torfestival konnte einzig durch den Pausenpfiff unterbrochen werden. Pausenstand: 8:8.

«Hühnerhaufen» ohne Glück

Man will gar nicht wissen, was einem Trainer in solch einem Spiel alles durch den Kopf geht, in dem das Team schlicht miserabel spielt. Mit «Hühnerhaufen» fand Coach Koch jedenfalls eine passende Beschreibung zum Auftritt der Fricktaler. Und dieser Hühnerhaufen hätte trotz der schlechtesten Leistung der Saison beinahe drei Punkte geholt. Doch in Kombination mit einem unglücklichen Auftritt des Schiedsrichterduos kamen die Gäste in Überzahl 24 Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. Das Tor in der Verlängerung setzte einem denkwürdigen Abend die Krone auf.

Nun gilt es, die letzten Spiele abzuhaken und für das Derby gegen Baden neue Kräfte zu sammeln. Das nächste Heimspiel findet dann gegen Gruppenfavorit Eggiwil am Sonntag,  11. November um 17 Uhr in der Halle Matte in Magden statt.

Für Unihockey Fricktal spielten: Feigenwinter (G), Rihs (G); R. Welte, J. Hänny, A. Koch, Itin, R. Hänny; Eckert, D. Lütold (C), L. Lütold, Nagel, R. Koch; Freudemann, S. Welte, Kämpf, Maurer

 

Telegramm

Unihockey Fricktal - Hornets R.Moosseedorf Worblental 9:10 n.V. (4:2, 4:6, 1:1, 0:1)
Turnhalle Liebrüti, Kaiseraugst. 55 Zuschauer. SR Studer/Ziörjen.
Tore: 7. A. Nagel (L. Lütold) 1:0. 8. L. Lütold (N. Eckert) 2:0. 10. A. Koch 3:0. 15. M. Aho (M. Kipf) 3:1. 17. J. Willi (M. Kipf) 3:2. 20. R. Hänny (A. Koch) 4:2. 21. D. Zaugg (J. Willi) 4:3. 21. R. Koch (L. Lütold) 5:3. 22. M. Aho 5:4. 26. D. Kipfer (J. Freudiger) 5:5. 27. M. Aho 5:6. 29. D. Freudemann 6:6. 31. R. Koch (A. Nagel) 7:6. 36. P. Düllmann (D. Kipfer) 7:7. 38. R. Welte (L. Lütold) 8:7. 39. J. Willi 8:8. 41. D. Freudemann (L. Lütold) 9:8. 60. S. Flückiger (M. Aho) 9:9. 66. M. Aho 9:10.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Unihockey Fricktal. 2mal 2 Minuten gegen Hornets R.Moosseedorf Worblental.